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Gastbeitrag: Obstacle Course Racing – Erst das Leiden dann der Stolz

Die Sonne scheint gnadenlos auf mich herunter während ich mit trockener Kehle den letzten Kilometer in Angriff nehme. Seit etwas mehr als vier Stunden befinde ich mich auf der Strecke und habe bereits 23 Kilometer und über 1500 Höhenmeter in den Beinen. Meine linke Wade krampft bei jedem unvorsichtigen Schritt und der rechte Oberschenkel zuckt unkontrolliert, nachdem ich ihn auf einer Holzwand gequetscht habe. Meine Arme hängen müde herunter. Längst kann man nicht mehr von einem runden Laufstil mit Armunterstützung sprechen, eher von einem „Dahingestapfe mit Überlebensabsicht“.